Microdermabrasion in Kassel
Sanfte Hautabtragung für ein glatteres und verfeinertes Hautbild
Die Microdermabrasion ist eine intensive, aber sanfte Methode zur Erneuerung der Haut. Durch die kontrollierte Abtragung abgestorbener Hautzellen wird die Hautoberfläche geglättet, die Poren können verfeinert werden und die Haut erhält ein frisches, ebenmäßiges Erscheinungsbild.
Die Behandlung eignet sich besonders bei einem unruhigen Hautbild, vergrößerten Poren, feinen Linien, Pigmentunregelmäßigkeiten sowie bei müde wirkender Haut.
Kurzinfo
| Behandlungsdauer | ca. 60 Minuten |
| Gesellschaftsfähigkeit | In der Regel am nächsten Tag. Leichte Rötungen oder ein vorübergehendes Spannungsgefühl können direkt nach der Behandlung auftreten. |
| Ergebnis | Die Haut wirkt sofort glatter, feiner und strahlender. Bei regelmäßiger Anwendung kann das Hautbild nachhaltig verbessert und die Hautstruktur verfeinert werden. |
| Haltbarkeit | Je nach Hauttyp, Pflege und Lebensstil mehrere Wochen. Für optimale Ergebnisse empfehlen wir regelmäßige Behandlungen in individuell abgestimmten Abständen. |
| Intervall | Je nach Hautzustand ca. alle 4–6 Wochen. |
| Kosten | EUR 119,- |
| Nachsorge | Verwenden Sie täglich einen hohen Sonnenschutz (LSF 30–50). Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung sowie Solarium für mindestens 1–2 Wochen. Verzichten Sie für einige Tage auf intensive Peelings, Retinol und andere reizende Wirkstoffe. Verwenden Sie beruhigende und feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte. Meiden Sie Sauna, Dampfbäder und starke Wärmebelastung für ca. 24–48 Stunden nach der Behandlung. |
Was ist eine Microdermabrasion?
Wie funktioniert die Behandlung?
Bei der Behandlung fährt die Fachperson mit einem speziellen Gerät über die Haut. Das Gerät trägt die obersten, losen Hautzellen ab. Je nach Methode werden feine Kristalle oder ein Diamantaufsatz verwendet. Gleichzeitig werden die gelösten Hautschüppchen abgesaugt.
Für welche Hautprobleme eignet sich Microdermabrasion?
Microdermabrasion kann bei verschiedenen Hautthemen helfen. Dazu gehören
- ein fahler Teint
- vergrößerte Poren
- Mitesser
- leichte Unreinheiten
- feine Linien
- oberflächliche Aknenarben
- ungleichmäßige Hautstruktur
- leichte Pigmentflecken
- oberflächliche sonnengeschädigungsbedingte Pigmentveränderung
- Die Behandlung ist nicht für tiefe Narben oder starke Hauterkrankungen gedacht.
Wann sieht man die ersten Ergebnisse?
Viele Menschen sehen direkt nach der Behandlung einen frischeren Teint. Die Haut kann glatter und klarer wirken. Für stärkere und länger sichtbare Ergebnisse sind meist mehrere Behandlungen sinnvoll. Die genaue Anzahl hängt vom Hautzustand und vom Behandlungsziel ab.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die Behandlung ist in der Regel nicht schmerzhaft. Viele Menschen beschreiben das Gefühl wie ein leichtes Kratzen, Reiben oder Saugen auf der Haut. Nach der Behandlung kann die Haut etwas warm, trocken oder gespannt sein.
Gibt es Ausfallzeiten?
Meist gibt es keine echte Ausfallzeit. Viele Menschen können danach wieder ihren Alltag fortsetzen. Die Haut kann aber für einige Stunden bis ein oder zwei Tage gerötet, empfindlich oder leicht geschwollen sein. Das ist ähnlich wie bei einem leichten Sonnenbrand.
Wann darf keine Microdermabrasion durchgeführt werden?
Eine Microdermabrasion sollte nicht durchgeführt werden, wenn die Haut aktuell gereizt, verletzt oder entzündet ist. Typische Gegenanzeigen sind zum Beispiel:
- offene Wunden, Schürfungen oder frische Narben
- aktive Entzündungen der Haut
- starke oder entzündliche Akne
- Herpes oder andere akute Hautinfektionen
- Sonnenbrand oder stark gereizte Haut
- Rosacea/Couperose mit starker Rötung oder empfindlichen Gefäßen
- Ekzeme, Neurodermitis- oder Psoriasis-Schübe
- frische Laserbehandlungen, Peelings oder operative Eingriffe im Behandlungsbereich
- Einnahme bestimmter Medikamente, die die Haut empfindlicher machen können, z. B. Isotretinoin oder blutverdünnende Medikamente
- sehr dünne, empfindliche oder stark geschädigte Haut
Im Zweifel sollte immer zuerst eine Ärztin, ein Arzt oder eine qualifizierte Fachperson prüfen, ob die Behandlung sicher möglich ist.
Wie oft sollte eine Microdermabrasion durchgeführt werden?
Wie oft eine Microdermabrasion sinnvoll ist, hängt vom Hautzustand, vom Behandlungsziel und von der Empfindlichkeit der Haut ab.
Häufig werden mehrere Behandlungen im Abstand von etwa 2 bis 4 Wochen empfohlen. Für eine Kur können zum Beispiel 4 bis 6 Sitzungen sinnvoll sein. Danach reichen oft Auffrischungsbehandlungen in größeren Abständen aus, zum Beispiel alle 4 bis 8 Wochen.
Die genaue Häufigkeit sollte immer individuell mit einer qualifizierten Fachperson abgestimmt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Microdermabrasion und Microneedling?
Der Unterschied liegt vor allem in der Tiefe und Wirkweise:
- Microdermabrasion wirkt eher oberflächlich. Dabei werden abgestorbene Hautzellen der oberen Hautschicht mechanisch abgetragen. Die Haut wirkt danach oft glatter, frischer und ebenmäßiger. Sie eignet sich besonders bei fahlem Teint, vergrößerten Poren, leichten Unreinheiten und oberflächlicher Hautstruktur.
- Microneedling wirkt tiefer in der Haut. Dabei werden mit feinen Nadeln kontrollierte Mikrokanäle in die Haut gesetzt. Das kann die natürliche Regeneration sowie die Kollagen- und Elastinbildung anregen. Es wird häufig bei Aknenarben, feinen Linien, Hauterschlaffung oder ungleichmäßiger Hautstruktur eingesetzt.
Kurz gesagt: Microdermabrasion glättet und erneuert vor allem die Hautoberfläche, während Microneedling die Haut tiefer stimuliert. Welche Behandlung besser passt, hängt vom Hautzustand und vom gewünschten Ergebnis ab.
Microdermabrasion oder Fruchtsäurepeeling – welche Behandlung ist besser?
Ob Microdermabrasion oder Fruchtsäurepeeling besser ist, hängt vor allem vom Hautbild und vom Ziel der Behandlung ab. Pauschal ist keine Methode grundsätzlich besser.
Microdermabrasion ist meist sinnvoll, wenn die Haut oberflächlich geglättet werden soll. Sie entfernt abgestorbene Hautzellen mechanisch und eignet sich besonders bei fahlem Teint, vergrößerten Poren, leichten Unreinheiten und einer unebenen Hautstruktur.
Fruchtsäurepeeling arbeitet chemisch mit Säuren, zum Beispiel AHA-Säuren. Es kann je nach Säureart und Konzentration stärker auf Verhornungen, Pigmentflecken, Unreinheiten und feine Linien wirken. Die Haut kann danach aber auch empfindlicher sein und braucht besonders guten Sonnenschutz.
Kurz gesagt: Microdermabrasion ist eher eine mechanische Oberflächenbehandlung, während Fruchtsäurepeeling die Haut chemisch exfoliert. Bei empfindlicher Haut kann Microdermabrasion oft sanfter wirken, bei Pigmentflecken, Verhornungen oder unreiner Haut kann ein Fruchtsäurepeeling geeigneter sein. Die beste Wahl sollte individuell nach Hautzustand und Hautziel entschieden werden.
Was ist in Bezug auf Hautpflege oder Verhalten vor oder nach der Behandlung zu beachten?
| Zeitraum | Was ist zu beachten? |
|---|---|
| Vor der Behandlung | 2-3 Tage vorher auf starke chemische Peelings (AHA/BHA), Retinol und Saunagänge verzichten. |
| Am Behandlungstag | Am selben Tag möglichst keine Make-up auftragen oder schweißtreibenden Sport meiden. |
| Die ersten 48 Stunden nach der Behandlung | Keine Saunagänge, Solarian, Schwimmbäder oder scharfe Reinigungsprodukte. |
| Die nächsten 2 Wochen | Konsequenter Sonnenschutz (SPF 50+) ist Pflicht, da die dünne neue Hautschicht extrem empfindlich auf UV-Strahlung reagiert (Risiko Entstehung von Pigmentflecken) |